Emotional spüren, wozu es sonst viele Worte braucht

All das, was Menschen in Organisationen oder Unternehmen, sprich Marken, im weitesten Sinne des Wortes wichtig ist, Ihnen persönlich am Herzen liegt oder schon immer gesagt werden sollte – all das kann nicht allein in Bilder oder Texte, sondern genauso gut in Klang gefasst werden. Das Vorgehen ist der Erarbeitung einer Corporate Identity im visuellen Bereich nicht unähnlich. Am Ende eines solchen Prozesses liegen eine klar erkennbare Klangbotschaft und ein akustischer Gesamtauftritt vor.

Um sicher zu stellen, dass sich die Menschen auch daran erinnern können, kommt bei Sound Strategy eine mehrstufige Methode zum Einsatz, welche die folgenden drei aufeinander abgestimmten Schritte umfasst, welche unter den Oberbegriffen Beraten‚ Bilden und Begleiten näher darstellt werden.

Wenn Sie an dieser Stelle eine Frage haben, freut sich Herwig Kusatz über Ihre Kontaktaufnahme, wo er Ihnen gerne mehr über Sound Strategy, den Einsatz von akustischen Elementen und seine Methode erzählt.

12.11.2011 

Arbeiten mit Sound ist immer eine Gratwanderung

Der Einsatz von akustischen Mitteln bietet also einerseits einzigartige Möglichkeiten, Botschaften emotional im Gehirn der Menschen zu verankern. Gleichzeitig ist die Arbeit mit Sound immer eine Gratwanderung: ab wann wird eine Tonkulisse mühsam? Welche akustischen Elemente passen zu welcher Raumsituation? Wie kann in Organisationen Klang zum Wohle von Mitarbeitern, Kunden und Menschen allgemein eingesetzt werden? Wie können akustische Maßnahmen Visionen und Produkte in ihrer beabsichtigten Wirkung unterstützen?

12.11.2011 

Akustische Reize beeinflussen unser Wohlbefinden

Im Gesundheitsbereich ist längst bekannt, dass die tägliche Tonkulisse, die einen Menschen umgibt, entscheidend zu seinem Wohlbefinden beiträgt. In aufgeklärten Kreisen hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass die gewünschte Wirkung von Botschaften in direktem Zusammenhang mit den Emotionen steht, die ausgelöst werden – und nicht in erster Linie mit ihrer Lautstärke.

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12.11.2011 

Menschen sind akustische Wesen – aber wissen sie es?

Die heutige westliche Kultur ist stark visuell geprägt. Um uns herum existiert eine Vielzahl an visuellen Eindrücken, die ununterbrochen auf uns einströmen. Um diesem “Impact” – ein Wort, das in der Werbung gerne verwendet wird – zu entgehen, haben wir gelernt, visuelle Eindrücke auszublenden und nicht mehr “reinzulassen”.

Bei akustischen Reizen ist dieses Ausblenden weit weniger leicht möglich. Auf der bewussten Ebene können wir störende Geräusche ignorieren. Auf der unbewussten Ebene führt Lärmbelästigung, beispielsweise mit aggressiven, lauten und/oder stakkatoartig hämmernden Werbebotschaften, zu einem dauerhaft erhöhten Stresspegel. Letztlich werden auf diese Weise Krankheiten und Stressreaktionen wie Burnout, Aggressivität und viele weitere ausgelöst oder verstärkt.

12.11.2011 

Das Gefühlszentrum im Gehirn ansprechen

Wiener Symphoniker, Fahrstuhlmusik, das monotone Piepsen einer Supermarktkasse, der Klang einer Glocke, sanfte Entspannungsmelodien… Töne erzeugen Stimmungen, Emotionen und Gefühle und rufen Erinnerungen und Bilder hervor, die Menschen bewegen. Gezielt eingesetzt, können akustische Reize dazu verwendet werden, bestimmte Effekte zu erzielen: dass sich Menschen wohl fühlen oder sich entspannen.

Dies gilt natürlich auch im negativen Sinne: wenn etwa beim Einkaufen eine gnadenlose Beschallung mit Werbebotschaften zu zusätzlichem Stress führt oder eine kontinuierliche, nur unbewusst wahrgenommene Lärmkulisse – Geräusche von Druckern, hohe Summtöne von elektrischen Geräten etc. – uns aggressiv macht und unser Energieniveau senkt.

12.11.2011